Kabarettlandschaften Alles rund ums Kabarett in Österreich

Gewinnspiel ! ! !

Kabarettlandschaften 17. Januar 2012

Plakat SuperstarDer “Superstar” gibt eine Valentinstags-Zugabe für die Fans!

Gewinnen Sie 1×2 Eintrittskarten für “Superstar – Director’s Cut”
am 15. Februar im Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien.

Einfach Email mit Betreff “Ferner-Gewinnspiel” an office@kulturlandschaften.at senden.
Einsendeschluss: Samstag, 11. Februar 2012, 12.00 Uhr
Der/die GewinnerInn wird per Email verständigt.
Keine Barablöse möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

V I E L   G L Ü C K   !   !   !

Kabarettist Andreas Ferner spielt sein preisgekröntes Programm “Superstar – Director’s Cut” doch noch einmal in Wien. Für alle Fans gibt es am 15.2. (Valentinstag), 15.3. und 15.5. im Aera die Chance noch einmal hinter die Kulissen des schmutzigsten Business der Welt zu blicken.

“Dieses Comeback hab ich meinen Fans zu verdanken. Mein Auftritt am Valentinstag sozusagen meine Liebeserklärung”, freut sich Kabarettist Andreas Ferner über die unerwarteten Zugaben. Denn auch in seiner dritten (!) Laufzeit hat Ferners amüsante Reise durch Castings, Fernsehshows und Therapiestunden scheinbar nichts an Aktualität, Brisanz und Witz verloren – ganz im Gegenteil. ”Ich hab in den letzten Wochen und Monaten viele Zuschriften bekommen, dass es schade wäre, den ”Superstar” in die Pension zu schicken. Bin ja vielleicht also doch nicht der Einzige, dessen Leben ein einziges Casting ist.”

Inwieweit “Superstar – Director’s Cut” dennoch autobiografisch zu sehen ist, darüber schweigt der beliebte Werbe- und Serienstar (”Schlawiner”, “Das Match”, “Österreich sucht den Comedystar”). Viel lieber schlüpft er da in die Rolle seines Alter Egos, dem “Pratertürken” MC Ice Mustapha und präsentiert seine ganz eigene (Söhne- und Töchter-freie) Kult-Version der österreichischen Bundeshymne.

2010 wurde Ferner für sein Programm mit dem “Großen NÖ Kabarett- und Comedypreis” ausgezeichnet, derzeit schreibt der Wiener und Teilzeit-Lehrer schon fleissig an einem Nachfolgeprogramm: “Nach dem Showbiz werde ich dieses Mal einen Blick hinter die Kulissen des österreichischen Schulsystems werfen”. Und … Action!

“Der Wiener ist einer der hoffnungsvollsten Nachwuchscomedians Österreichs” (ORF)
“Was Andreas Ferner auf die Beine stellt, ist sensationell gut” (Klein&Kunst)
“Der perfekte Schwiegersohn” (Christina Lugner)

Termine:
15.2. Valentinstags-Special “Superstar – Director’s Cut”, Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien
26.2. Comedy-Special “Ferner vs. Hofbauer vs. Sedivy”, Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien
15.3. “Superstar – Director’s Cut”, Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien
25.3. Comedy-Special “Ferner vs. Hofbauer vs. Sedivy”, Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien
15.5. Dernière “Superstar – Director’s Cut”, Aera, Gonzagagasse 11, 1010 Wien

Reservierungen unter: info@andreasferner.at

Rückfragehinweis:
DOBMEDIA e.U.
Jochen Dobnik
Tel.: 0676 509 55 24
mailto:jochen.dobnik@dobmedia.at

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Finale der Kabarettsaison im Ternitzer Kulturkeller

Kabarettlandschaften 7. Dezember 2011

IMG_0838“Kärnten. What else!” hieß es am 2. Dezember im Ternitzer Kulturkeller, als der Kabarettist Wolfgang Feistritzer sein gleichnamiges Programm zum Besten gab. Der Zweitplatzierte des Großen NÖ Kabarett & Comedy Preises, der zum ersten Mal in Ternitz auftrat, lieferte ein dichtes, von Pointen gespicktes Programm.

Als Kärntner Journalist Simon Tuppinger erzählt er von diversen Veranstaltungen und politischen Machenschaften im kleinen Dorf Ainach, wo das Highlight im immer wiederkehrenden jährlichen Amoklauf liegt. In verschiedene Rollen der Einheimischen schlüpfend, begibt er sich unter anderen mit dem Museumsführer – “Folgen sie dem Führer” – auf die Spuren der Ainacher Kulturpolitik. Die Kärntner, die nach Wien auszogen, um ihr Glück zu versuchen und wieder in die Heimat zurück kehren, werden in einem Rückerziehungslager einer Gehirnwäsche unterzogen. Ob bei der Premiere der Faschingsgilde, bei der Pressekonferenz des Tourismusverbandes oder beim Kärntner Filmpreis, überall werden die kleinen und großen Missgeschicke der Kärntner Politik schonungslos aufgedeckt. Sein Schwiegervater, ein eingefleischter Kärntner mit der dementsprechenden politischen Einstellung, wird sich schlussendlich als Drahtzieher heraus stellen.

Feistritzer ist ein Meister der Sprache, der es versteht, politische Ideologien mit parodistischem Geschick wieder zugeben. Durch seine lebendige, wortreiche Ausdrucksweise konnte der sympathische Kärntner leider nur einen Teil des Ternitzer Publikums begeistern. Der andere Teil wird sich wohl selbst in manchen Aussagen wieder gefunden und auf den Schlips getreten gefühlt haben. So gesehen ist Ternitz wie das kleine Dorf Ainach…

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Der Gewinner des Großen NÖ-Kabarettpreises im Ternitzer Kulturkeller!

Kabarettlandschaften 14. November 2011

IMG_0767Kabarettist Bernhard Lentsch, der dieses Jahr den Großen NÖ-Kabarettpreis in St. Pölten gewann und sich so über einen Auftritt bei der Ybbsiade 2012 freuen kann, spielte am 11. November sein Programm “Ein Techniker auf Un/mwegen” im Ternitzer Kulturkeller.

Der junge Künstler mit Wurzeln in Pottschach, polarisiert im Vorfeld schon durch sein unkonventionelles Erscheinungsbild. Bei seinen Auftritten immer in schwarze Hose und rotes Hemd gekleidet, kann er durch seinen unverblümten Umgang mit dem Publikum und seiner Pointendichte jedoch sehr rasch alle Vorurteile aus dem Weg räumen.

Als 30jähriger Bernie, der noch das “Hotel Mama” in Anspruch nimmt, begibt er sich auf Kreativitätssuche um sein Leben in den Griff zu kriegen. Dabei trifft er unter anderen auf “Viggerl”, der ihn zum Workshop “Wie bekomme ich eine Frau” einlädt und ihn den “Zungentango” lehrt. Auch auf der Suche nach einer Wohnung stößt der bekennende Sitzpinkler jedoch an seine Grenzen. Beruflich legt sich Bernie noch nicht fest und probiert allerlei Möglichkeiten aus. Angefangen als Ausdruckstänzer, über Umwege zur Malerei (”ich bin Maler, nennt mich Gustav”) bis hin zum Crash-Kurs als Werbetexter (”Grinzing braucht mehr Tote”) glänzt Bernie nicht gerade mit seinen Talenten.

Bis zur Pause konnte Lentsch mit seiner Mimik und Gestik und mit seiner unverwechselbaren Art von Humor komplett überzeugen. Danach fand er aber nicht mehr so richtig den Zugang und konnte die Erwartungshaltung des Publikums nicht mehr ganz erfüllen.

Das Programm war dennoch durchaus sehenswert und ist für einen kurzweiligen, humorvollen Kabarettabend sehr zu empfehlen.

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„Ferner versus Hofbauer“ – Zwei Kabarettisten im ultimativen Pointen-Duell!

Kabarettlandschaften 14. November 2011

Die Kabarettisten Andreas Ferner und Heinz Hofbauer liefern sich in ihrer neuen Late Night Show „Ferner versus Hofbauer“ den absoluten Pointen-Showdown.
Am 21. November in der Schusslinie: Stimmenimitator Alexander Sedivy alias Hans Krankl.

Wieviel muss man dem „Goleador“ bieten, damit er in ein Austria Wien-Trikot schlüpft? Singt er heimlich von „Rostigen Schwimmflügerln“ in der Badewanne? Und ist für ihn der
„Sky“ der „Zielpunkt“? Vielleicht mit diesen, vielleicht aber auch mit komplett anderen Fragen versuchen Entertainer Andreas Ferner und Kabarettist Heinz Hofbauer nicht nur
bei ihrem Stargast – oft besser als das Original: Stimmenimitator Alexander Sedivy schlüpft in die Rolle von Hans Krankl – sondern auch beim Publikum zu punkten.
In einem noch nie dagewesenen Mix aus aktuellster Stand-Up Comedy, spontaner Impro-Show und investigativem Promi-Interview jagen Ferner und Hofbauer von einem
Gag zum nächsten. Denn wie bei jedem Duell gilt am Ende: Es kann nur einen Pointenkönig geben!

Der Wiener Andreas Ferner gilt zwar gerne noch als „Newcomer“, kann aber bereits auf eine beeindruckende Comedy-Karriere zurückblicken. Bekannt aus zahlreichen TVProduktionen, wie zum Beispiel „Schlawiner“, „Das Match”, „Die Frischlinge“ (alles ORF) oder „Österreich sucht den Comedystar“ (ATV), wurde der 37-jährige im Vorjahr für sein mittlerweile 7. Soloprogramm „Superstar – Directorʼs Cut“ mit dem großen Niederösterreichischen Kabarett- und Comedypreis, der „Hirschwanger Wuchtel“ ausgezeichnet.
Auch der WDR zeigte sich von Ferners Paraderolle als „Pratertürke MC Ice Mustapha“ begeistert, und lud ihn diesen Sommer zu sich ins „Fun(k)haus“ ein.
In seiner Freizeit engagiert sich der gelernte Lehrer intensiv für die „Roten Nasen“.

Der geborene Donaustädter Heinz Hofbauer ist seit Jahren erfolgreich auf Österreichs Bühnen unterwegs. In den 90ern zuerst als Mitglied der Kabarettgruppen „Achtung
Schleudergefahr“ und „Schmutzengel“, stand er 2001 erstmals solo im Finale des „Goldenen Kleinkunstnagels“. Aktuell ist er auch mit seinem dritten Soloprogramm
„Unterwegs oder Nichts“ auf Tournee. Hofbauer arbeitet außerdem als gefragter Autor für zahlreiche Fernseh- und Theaterproduktion, wie zum Beispiel “Willkommen Österreich” (ORF).

Alexander Sedivy gehört sicherlich zu den vielseitigsten Comedians Österreichs. Er begeistert Jung und Alt nicht nur mit seinem Wortwitz, viel Musik, und einem gehörigen
Schuss Improvisation sondern vor allem mit seinen schon legendären Promiparodien. Von Toni Polster bis Jamie Oliver, von Playmate Gitta Saxx und „Literaturpapst“
Reich-Ranicki bis Baric seine „beeindruckende Wandlungsfähigkeit“ (Kronen Zeitung) machte Sedivy auch zum beliebten Interviewgast, u.a. auf Puls4, ORF und ATV.
Derzeit steht Alexander Sedivy gleich mit mehreren Programmen auf der Bühne, u.a. seinem Mediziner-Kabarett „Blutbild“ und dem Best-Of Programm „Best of 5“.

Ferner vs. Hofbauer
Ort: Aera
Datum: Montag, 21. November 2011
Beginn: 20 Uhr
Adresse: 1010 Wien, Gonzagagasse 11

Kabarettlandschaften verlost 1×2 Karten!
Einfach Email an office@kulturlandschaften.at mit Betreff “Ferner Hofbauer” schicken und mit etwas Glück sind Sie der Gewinner!
Einsendeschluss: Samstag, 19. November, 12.00 Uhr
Der Gewinner wird schriftlich verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich.

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Gewinnspiel: „Ferner versus Hofbauer“

Kabarettlandschaften 14. November 2011

Ferner versus Hofbauer_2Die Kabarettisten Andreas Ferner und Heinz Hofbauer liefern sich in ihrer neuen Late Night Show „Ferner versus Hofbauer“ den absoluten Pointen-Showdown.
Am 21. November in der Schusslinie: Stimmenimitator Alexander Sedivy alias Hans Krankl.

Kabarettlandschaften verlost 1×2 Karten für “Ferner versus Hofbauer” am 21. November um 20.00 Uhr im Aera in Wien.
Einfach Email an office@kulturlandschaften.at mit Betreff “Ferner Hofbauer” schicken und mit etwas Glück sind Sie der Gewinner!
Einsendeschluss: Samstag, 19. November, 12.00 Uhr
Der Gewinner wird schriftlich verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich.

Ferner vs. Hofbauer
Ort: Aera
Datum: Montag, 21. November 2011
Beginn: 20 Uhr
Adresse: 1010 Wien, Gonzagagasse 11

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Ternitz ging wieder einmal in den Keller lachen

Kabarettlandschaften 30. Oktober 2011

IMG_0734Bereits zum zweiten Mal beehrte der sympathische Wiener Kabarettist Gerhard Gradinger das Publikum im Ternitzer Kulturkeller. Nach seinem dritten Programm “Mehr und glücklich?” gab er nun sein neuestes abendfüllendes Programm “99 Pointen*” zum Besten.

Seiner Meinung nach schreibt sein Publikum das beste Kabarett und so versucht er einen Querschnitt aus neun Jahren Kabaretterfahrung auf die Bühne zu bringen – und die Rechnung geht voll und ganz auf.

Gradinger analysiert in “99 Pointen*” schonungslos verschiedene Zuschauertypen, die sich vom Störenfried, über den Abstauber hin zum Schläfer bis über seinen Lieblingstypen der Lachwurzn ziehen. Mit Karl und Ludwig, zwei aus dem Leben gegriffenen Figuren, spielt Gradinger Zuschauer, die zum einen ignorant dem Programm gegenüber und letztendlich doch mit eigener Meinung ausgestattet sind und zum zweiten einen mitteilungsbedürftigen, harmlos naiven Typen, der unbedingt seine Erlebnisse in einschlägigen Etablissements an den Mann bringen will.

Dem nicht genug, findet Gradinger auch in Ternitz den einen oder anderen Typen, der ihm auch in Zukunft weitere Anekdoten für sein Programm liefern könnte.

Aber nicht nur das Publikum ist Ziel seiner Beobachtung, auch die Leute in der U-Bahn oder verschiedene Schauspieler kommen bei Gradinger nicht ungeschoren davon. Gerade David Hasselhoff, das Idol, das ihm auch schon Geschichten für sein drittes Programm lieferte und sprichwörtlich eine jahrelange Durststrecke hinter ihm hat, ist vor Seitenhieben nicht gefeit.

Scheinbar wahllos hintereinander gereihte lustige Geschichten lassen schlussendlich doch einen roten Faden im Programm erkennen: die Schlusspointe kann das Publikum ohne das komplette Programm sicher nicht verstehen.

Nach einem sehenswerten, kurzweiligen und mit Humor gespickten zweistündigen Abend, der sicherlich mit mehr als 99 Pointen gesegnet war, ließ das Publikum Gradinger nach zwei exzellenten Zugaben endlich los.

Der Auftritt von Gerhard Gradinger im Kulturkeller Ternitz kann durchaus als das Highlight schlechthin der Kabarettsaison bezeichnet werden.

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Buchgraber & Brandl – Sind wir nicht alle ein bisschen wie der Robert?

Kabarettlandschaften 20. Oktober 2011

Von Mathias Ziegler (Wiener Zeitung)

“Der Robert. Ja, der Robert. Du, das war schon einer, der Robert.” Die Bühnenfigur von Joachim Brandl im mittlerweile vierten gemeinsamen Kabarettprogramm mit seinem kongenialen Partner Martin Buchgraber steht noch immer ganz unter dem Eindruck des früheren Freundes, den die beiden – fiktiv – vor vier Jahren das letzte Mal auf einer Party getroffen haben. Und jetzt, nach so langer Zeit, sind sie ausgerechnet wieder unterwegs zu einer Party, um den Robert zu treffen.

Wobei der Robert der Prototyp des Ellbogentechnikers ist. Der sich so lange aufpudelt, bis er bekommt, war er haben will. Oder besser: bis er bekommt, was eigentlich ein anderer haben wollte. Und während vorne auf der Bühne Buchgraber & Brandl darüber sinnieren, ob sie selbst auch gerne so wären wie der Robert, oder ob statt aufpudeln nicht doch eher ein bisschen unsichtbar sein besser wäre, und dabei so ziemlich alles aufs Korn nehmen, was mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun hat, sitzt das Publikum gebannt im Auditorium – und muss sich eingestehen, dass es gerade indirekt selbst demaskiert wird.

Es ist trotzdem mehr zum Lachen als zum Weinen. Was vor allem an der Situationskomik liegt, die Buchgraber & Brandl bestens beherrschen. Und an ihren intelligent-(irr)witzigen Dialogen, die zwischendurch auch ins leicht Absurde hinübergleiten. Letzten Endes gilt jedenfalls: Der Programmtitel “Denken verboten” ist keinesfalls Programm – mitdenken ist absolut erwünscht. Bloß: Vielleicht sollten wir doch nicht allzu sehr darüber nachdenken, wie viel Robert in uns selbst steckt – oder wie viel von uns im Robert steckt. Sonst müssten wir uns womöglich schämen.

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Michael Eibensteiner lag “Richtig daneben”

Kritiker 10. Oktober 2011

IMG_0700Der Wiener Ausnahmekabarettist Michael Eibensteiner versuchte sich vergangenen Freitag mit seinem bereits vierten Programm “Richtig daneben” im Kulturkeller Ternitz.
Anfangs ganz witzig, als er bereits zu Beginn eine Evaluierung durchführen wollte, begann er danach das Publikum zu verwirren. Mit einfachem Kabarett, das die Lachmuskeln strapaziert, hatte die Performance von Michael Eibensteiner wenig bis gar nichts zu tun.
Als selbst definierter “Theaterkabarettist” war sein Humor wohl etwas zu schwarz für Ternitzer Verhältnisse. Mit seiner schonungslosen Art, die menschlichen Schwächen zu personifizieren, polarisierte Eibensteiner wie kein anderer. Zu intelligentes und kritisches Kabarett kommt in der Provinz eben nicht gut an.
Einige Lacher und respektvolles Staunen brachte ihm nur seine Bauchakrobatik ein, die wirklich sehenswert war.
Seine anfängliche szenische Passage “Manche denken es könnte noch lustig werden. Das ist ein Fehler.” ging diesen Abend voll und ganz auf. Der Name des Programms lag ebenfalls genau richtig.

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G E W I N N S P I E L

Kabarettlandschaften 4. Oktober 2011

Kabarettlandschaften verlost 1×2 Freikarten für den Poetry Slam Cup am 3. November!
Einfach Email an office@kulturlandschaften.at schicken und mit etwas Glück sind Sie der Gewinner!
Einsendeschluss: Freitag, 28. Oktober, 12.00 Uhr
Der Gewinner wird schriftlich verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich.

Poetry Slam – der Perfomancewettkampf, ist eine wilde Mischung aus Comedy, Lyrik und Kabarett. Eigene Texte müssen vor Publikumsjury in max. 5 Minuten vorgetragen werden, mit oder ohne Blatt ist egal, auf jeden Fall entscheidet das Publikum jedes Mal über den Sieg!

In Wien findet seit 2007 der Poetry Slam Cup Wien statt. Jeden 1. Donnerstag im Monat rocken 6 ausgesuchte Slam Poeten und Poetinnen das Theater im Café Prückel. Das Publikum wählt das LIVE den/die Sieger/in des Abends!

Veranstalter und Moderatoren des Cups sind Elwood Loud und Marguerite Meyer. Geladen sind, in Österreich einzigartig, regelmäßig einige der erfolgreichsten Slam Poeten Europas.

Am dritten November werden unter anderen zwei Slam Stars aus der Schweiz dabei sein!

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Übrigens! Aber das nur nebenbei…

Kabarettlandschaften 26. September 2011

IMG_0621… heißt Joesi Prokopetz´ neuestes Programm, das er im Saal der HS Neunkirchen zur Aufführung brachte.

Mit kurzen Geschichten wie aus dem Leben gegriffen, die Frage nach dem Sinn des Lebens definierend, gespickt mit neuen Liedern auf der Gitarre, blödelt sich Prokopetz sofort in die Herzen der Zuschauer.

Obgleich er nicht einmal weiß, ob er bis zum Schluss bleiben kann, weil er höchstwahrscheinlich von der Polizei gesucht wird. Womit er wieder beim Sinn des Lebens angekommen ist, der sich einem nie offenbaren wird. “Hätte Gott die Welt in drei Tagen erschaffen, hätten wir vier Tage Wochenende, das macht Sinn.” Übrigens macht es auch gar keinen Sinn sich zu fragen, wie lange fünf Minuten dauern können, warum Autofahrer ihr Navigationsgerät anschreien, oder ob Radioaktivität das Gegenteil von Fernsehmüdigkeit ist.

Bei Prokopetz dominiert die Wortspielerei, die tief in die Seele der Österreicher eintaucht und sich die Frage stellt, wieso man NACH Kärnten fährt aber IN DEN Iran. Dabei kann er sich gut mit dem neudeutschen Wort “shoppen” identifizieren, geht er doch sehr gerne Frühschoppen.

Fazit: ein genussvoller Abend mit einem Kabarettisten in Höchstform und Wuchteln ohne Ende.

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